Malvidingehalt in Weißherbst

Ilona SchneiderNewsKommentar schreiben

Das zuständige Mainzer Ministerium hat uns mitgeteilt, dass als Ergebnis der Länderreferentenbesprechung in der Angelegenheit „Weißherbst ./. Malvingehalt“ eine Vorgehensweise unter den Ländern vereinbart wurde. Als Ergebnis der Diskussion wurde beschlossen, dass ein „Weißherbst“ mit einem Gehalt an Malvidin-3,5-diglucosid (Malvin) ab 3 mg/l ausnahmslos zu beanstanden sei. Bei Gehalten zwischen 2 und 3 mg/l soll eine Überprüfung daraufhin erfolgen, ob die Ursache in einer Verschleppung begründet sein kann. Nur in diesem Fall soll bei Werten zwischen 2 und 3 mg/l von einer Beanstandung abgesehen werden. Dem waren umfangreiche Diskussionen auch mit Vertretern des Verbandes Deutscher Weinanalytiker und des Bundesverbandes vorausgegangen. Aus Wirtschaftssicht ist das Ergebnis sicherlich nicht vollumfänglich zufriedenstellend, es bleibt nun abzuwarten, wie in der Praxis eine „Überprüfung“ aussieht und abläuft, falls es überhaupt zu Beanstandungen kommen sollte. In jüngster Vergangenheit hat es dazu keinerlei Auffälligkeiten gegeben.

(Quelle: Wein aktuell)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *