Bio oder konventionell – was kaufen die Konsumente?

Ilona SchneiderNewsKommentar schreiben

Mit einer repräsentativen Verbraucherumfrage hat die Pricewaterhouse Coopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE) im Vorfeld der Internationen Grünen Woche 2017 Käuferverhalten und Käufererwartungen bei der Gegenüberstellung von Bio und konventionellen Lebensmitteln untersucht. Danach haben sich Bio-Lebensmittel in einigen Produktkategorien am Markt fest etabliert, wie bei Obst und Gemüse und Molkereiprodukten, Fleisch- und Wurstwaren. Insgesamt landet bei der Hälfte der Deutschen aber überwiegend herkömmlich erzeugte Ware im Einkaufskorb. Dennoch kauft jeder Siebte mehr Bio als konventionelle Produkte. Gleichzeitig entscheidet sich jeder fünfte Verbraucher nie für Bio-Produkte. 52 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel, weil sie davon ausgehen, dass diese nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Antibiotika oder Pestiziden versetzt sind. 45 % bevorzugen Bio, weil sie der Meinug sind, dass tierische Bio-Produkte wie Fleisch oder Eier aus Haltungsformen stammen, die sich mehr für das Wohl der Tiere einsetzen. Als Hauptgrund für den Kauf konventioneller Produkte nannten knapp zwei Drittel der Befragten den günstigeren Preis. 36 % entscheiden sich gegen Bio, weil die Auswahl bei den Nicht-Bio-Produkten größer ist. Bei alkoholfreien Getränken greifen nur 9 % der Konsumenten zu Bio-Produkten, wobei 66 % der Bio-Käufer selten oder nie zu Bio-Varianten bei alkoholfreien
Getränken greifen.

Studie: pwc-bevoelkerungsbefragung-bio-vs-konventionell

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