Trinkweinbilanz 2015/2016

Ilona SchneiderNewsKommentar schreiben

 

Laut der jährlich erscheinenden Trinkweinbilanz des Deutschen Weinbauverbandes hat sich der deutsche Still- und Schaumweinmarkt im Weinwirtschaftsjahr 2015/2016 (1.8.2015 bis 31.7.2016) verglichen mit der Vorjahresperiode 1,2 Prozent vergrößert.

Die Gesamtgrößenordnung der Weinnachfrage in Deutschland liegt demnach bei 19,8 Mill. Hektolitern, was einem durchschnittlichen Still- und Schaumweinkonsum von 24,1 Liter pro Kopf entspricht. Davon entfallen 8,5 Liter auf inländische Stillweine, 12,1 Liter auf ausländische Stillweine und 3,5 Liter auf Schaumweine. Im Vergleich zum vergangenen Jahr verzeichnen die Stillweine ein Plus von 1,8 Prozent, die Schaumweine dagegen ein Minus von 2,6 Prozent.

Die ausschließlich im Stillweinbereich nachgefragte Weinmenge verteilt sich auf 41 Prozent deutsche Weine und 59 Prozent Importwein. Der Inlandsabsatz von deutschen Stillweinen liegt 0,2 Prozent unter, die Nachfrage nach Importweinen um 3,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Dass der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 24,1 Liter liegt, obwohl die Inlandsnachfrage um 1,2 Prozent über dem Vorjahr liegt, ist auf die leicht gestiegene Bevölkerungszahl Deutschlands zurückzuführen.

(Quelle: http://www.deutscheweine.de/fileadmin/user_upload/Website/Service/Downloads/Statistik_2015-2016.pdf)

 

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