Säuerung in Österreich für den Jahrgang 2015 erlaubt

Ilona SchneiderNewsKommentar schreiben

Säuerung für Jahrgang 2015 in Österreich zugelassen

Bis zu 1,5 bei Most bzw. 2,5 g/l bei Wein

Durch die lange Trockenperiode im Osten Österreichs ist wieder mit niedrigen Säurewerten zu rechnen. Seitens des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde daher auf Grundlage von Anhang VII, Teil I der Verordnung (EG) Nr. 1308/2013 die Säuerung von Most und Wein der Ernte 2015 zugelassen.

Die genaue Regelung:
Die Säuerung von frischen Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost und Jungwein darf nur bis zur Höchstmenge von 1,50 g/l, ausgedrückt in Weinsäure, d.h. von 20 Milliäquivalent je Liter, durchgeführt werden. Die Säuerung von Wein darf nur bis zur Höchstmenge von 2,50 g/l, ausgedrückt in Weinsäure, d.h. von 33,3 Milliäquivalent je Liter, durch­geführt werden.
Zulässig ist die Säuerung mit L-Weinsäure, L- oder D-Äpfelsäure ­sowie mit Milchsäure. Die Säuerung und die Anreicherung ein und desselben Erzeugnisses schließen sich aus. Traubenmost, teilweise gegorener Traubenmost und Jungwein gelten nicht als dasselbe Erzeugnis. Dementsprechend sind die Anreicherung von Traubenmost und die nachfolgende Säuerung des Jungweines zulässig. Im Falle eines gesäuerten Mostes darf die Anreicherung erst nach Gärbeginn und bei einem angereicherten Most die Säuerung erst in einem späteren Stadium erfolgen.

(Quelle: http://www.der-winzer.at/ – News 25.08.2015)

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