Reifemessung Region Pfalz – 24.08.2015

Ilona SchneiderNewsKommentar schreiben

Am 23.08.2014 wurden die zweiten vollständigen Reifemessungen durchgeführt (s. Tab.1). Erste Anlagen der frühen Rebsorten Ortega und Huxelrebe wurden oder werden im Laufe dieser Woche für Federweißen geerntet. In den derzeit kleinvolumigen Beeren konzentrieren sich Zucker und Säure in ungewöhnlicher Weise. Deshalb liegt die Zuckerreife derzeit zwischen 8° und 14°Oe über dem Mittel der Jahre 1998 bis 2014. Die Säurewerte liegen im Mittelfeld der Vergleichsjahre, bei aber sehr hohen Weinsäuregehalten und pH-Werten. Diese Situation kann sich bei etwas ergiebigeren Regenfällen aber nochmals ändern. Mit einer Wasseraufnahme wird die Zuckerkonzentration abnehmen und die Weinsäure verdünnt werden.

Tabelle- Vergleichwerte

Vergleiche Säurewerte und Mostgewichte – DLR Rheinpfalz

(Quelle: DLR Rheinpfalz – Fax 24.08.2015)

Reifemessungen der einzelnen Regionen – 24.08.2015:

1.) Region: Nahe

Reifemessungen Nahe 24.08.2015

Region Nahe 24.08.2015

(Quelle: DLR Rheinpfalz – Reifemessungen 24.08.2015)

2.) Region: Pfalz

Reifemessungen Pfalz 24.08.2015

Region Pfalz 24.08.2015

(Quelle: DLR Rheinpfalz – Reifemessungen 24.08.2015)

3.) Region: Rheinhessen

Reiffemessungen Rheinhessen 24.08.2015

Region Rheinhessen 24.08.2015

(Quelle: DLR Rheinpfalz – Reifemessungen 24.08.2015)

4.) Region: Mosel

Reifemessung Mosel 24.08.2015

Region Mosel – 24.08.2015  

(Quelle: DLR Rheinpfalz – Reifemessungen 24.08.2015)

Der Gesundheitszustand der Anlagen in der Grion Mosel stellt sich, mit Ausnahme der stark trockengestressten Anlagen, gut dar. Bereits nach geringen Niederschlägen wurde in einigen nicht entlaubten Anlagen mit Oidiumbefall, besonders bei Portugieser und bei frühen Sorten, ein Aufplatzen von Beeren beobachtet. Aus Franken wird diese Entwicklung nach ergiebigeren Regenfällen für alle Frühsorten und in vielen Anlagen festgestellt. Manchmal findet sich das Schadbild nur auf der Traubenrückseite oder unter einer aufliegenden Schulter. Kontrollieren Sie ihre Anlagen im Hinblick auf diese Entwicklung. Häufig wird auch Mäusefraß an den Trauben beobachtet. Vom Zuckersaft dieser Wunden werden Wespen und Ameisen angelockt, die die Beeren weiter aushöhlen. Botrytis wird nur vereinzelt beobachtet. Die weitere Entwicklung der Witterung bleibt abzuwarten. Der Sommer hat sich noch nicht verabschiedet.

(Quelle: DLR Mosel – Fax 24.08.2015)

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